Lieferant von Komplettlösungen

choose version: pl | en | de | cs | ru

Lösungen für Bibliotheken
Schutz- und Identifikationssysteme ARFIDO

Technologie

Identifikation mit Radiowellen (Radio Frequency Identification)

RFID das ist eine Identifikation der Objekte mit Hilfe von Radiowellen. Dabei werden die gespeicherten Marker ausgenutzt. Die Marker bilden zwei Hauptelemente: Eine integrierte Schaltung (Chip) und eine Sende-Empfangs-Antenne. Im Chip ist ein Speicher eingebaut, aus dem die Daten durch die kabellose Datenübertragung mit der Antenne geholt werden.

Sowohl die Lese- wie auch die Schreibfunktion der Daten wird mit computergesteuerten RFID-Lesegeräten realisiert. Bei den passiven Markern (ohne eigene Versorgung) wird der Chip über das RFID-Lesegerät mit Hilfe der Antenne versorgt. Die Marker können auf verschiedenen Frequenzen arbeiten und verschiedene Funktionen realisieren (nur Lesen, Lesen und Schreiben, Alarmfunktionen oder Selbstvernichtung). Der Speicherinhalt des Markers wird nach dem Einsatz gewählt. Der wichtige Parameter für die richtige RFID-Markerarbeit ist die maximale Entfernung, aus der die Daten gelesen werden können. Diese Entfernung hängt sowohl von der Systemarbeitsfrequenz, von der Konstruktion der Antenne im Marker und im Lesegerät wie auch von der Lesegerätleistung ab.

LF (Low Frequency) – niedrige Frequenz (124 - 134 kHz)

Die auf dieser Frequenz arbeitenden Systeme wurden als erste entworfen und sie wurden allgemein eingesetzt. Die Marker (Tag) sind in Form von Scheiben, Kunststoffkarten und Pastillen mit Handriemen erhältlich. Die Haupteinsatzgebiete sind vor allem Zutrittskontrolle, Arbeitszeitaufnahme, Eintrittssysteme für Sportobjekte (Bäder, Fitnesscenter, Skipisten). Eine andere Einsatzmöglichkeit stellen Wegfahrsperren für Autos dar. Und eine andere Möglichkeit ist die Identifikation von Tieren. Ein Nachteil dieses Frequenzbereiches ist die Tatsache, dass es keinen allgemeinen Standard gibt, die Lesereichweite klein ist und das gleichzeitige Lesen von mehreren Marker nicht möglich ist. Zurzeit werden intensive Forschungsarbeiten bei der Weiterentwicklung dieses Frequenzbereiches geführt.

HF (High Frequency) hohe Frequenz (13,56 MHz)

 Die auf dieser Frequenz arbeitenden Systeme sind fortgeschrittener als die Systeme, die im LF-Bereich arbeiten. Man hat die Frage der Konflikte zwischen den Tags gelöst, die Datenübertragungsgeschwindigkeit wurde erhöht, die Reichweite beim Lesen und Schreiben der Daten ist größer. Man hat den Standard ISO 15693 erarbeitet, der die Zusammenarbeit von Tags und Lesegeräten von verschiedenen Herstellern ermöglicht. Am häufigsten werden Marker in Form von selbstklebenden Etiketten (Smart Label) eingesetzt. Das System wird bei der Kennzeichnung von Kleidern, bei der Kontrolle der Gepäckverlagerungen in der Luftfahrt, beim Kennzeichnen von Bücher und Dokumenten (darunter Reisepässe oder elektronische Studentenausweise) und in den Eintrittskarten zur Musik- und Sportveranstaltungen eingesetzt. Es sind auch Anwendungen zur Kontrolle des innenbetrieblichen Behälter- oder Wagenumlaufs bekannt.

UHF (Ultra High Frequency) Ultrahochfrequenz (865-952 MHz)

 Diese Frequenz sichert die höchsten Leseleistungen für passive Tags (bis 6 m). Die Konflikte zwischen den Etiketten wurden gelöst und ein weltweiter Standard ist vereinbart. Trotz den Frequenzunterschieden beim Gerätebetrieb: 865 - 869 MHz Europa, 915 MHz USA und 952 MHz Japan wurden Tags und Lesegeräte gebaut, die weltweit arbeiten können, die also eine globale Lieferkette umfassen können. Die allgemeine Meinung ist, dass diese Frequenz optimal für die Logistik ist und dass die Entwicklung der Geräte, die in diesem Bereich arbeiten, am größten ist. Der Standard, der die Anforderungen an einen globalen Standard zu erfüllen scheint, ist EPC GEN 2.

 UHF (Ultra High Frequency) Ultrahochfrequenz 2,4 GH

 Diese Frequenz ist verbreitet als eine Frequenz, die die aktiven Tags verwendet. Im Zusammenhang damit hat sich die Lesereichweite bis 10 m vergrößert. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit ermöglicht das Lesen von Daten aus sich schnell bewegenden Objekten (100 km/h), was früher nicht möglich war. Diese Eigenschaften haben zur Folge, dass dieser Bereich beim Registrieren der Fahrzeuge auf der Autobahn, bei der Fuhrparkverwaltung oder bei Registrierung der vorbeirollenden Eisenbahnwaggons nützlich ist